Zukunft der Hochschulfinanzen


Marcel Cordes, Christoph Matschie und Thomas Deufel

Studentisches Wohnen, Hochschulfinanzierung und Mitbestimmung waren die Hauptthemen, die Bildungsminister Christoph Matschie und Staatssekretär Prof. Dr. Thomas Deufel mit den Thüringer Juso-Hochschulgruppen diskutierten. Das Gespräch, das am 12. April 2010 in Jena stattfand, lieferte Impulse zur Verbesserung der Situation der Studierenden.

Bereits zu Beginn der Legislatur hatte sich Christoph Matschie erfolgreich dafür eingesetzt, den Verwaltungskostenbeitrag an den Hochschulen abzuschaffen und ein Sofortprogramm in Höhe von 3,5 Mio. Euro zu starten. Damit sollen unter anderem eine verbesserte Bibliotheks- und Raumausstattung geschaffen und zusätzliche Tutorenstellen ermöglicht werden. Weitere Ansätze sind die Aufstockung des Etats im Bereich der Hochschulen um ca. 40 Mio. Euro, die Weiterführung der Debatte um die Studiengängeund eine flexiblere Ausgestaltung im Bereich der Lehrbeauftragten. Die Verbesserung der Wohnsituation für Studentinnen und Studenten, insbesondere in der Hochschulstadt Jena, lag den Studierenden besonders am Herzen.
Die Mitwirkung der studentischen Gremien im Prozess der Verbesserung der Hochschulpolitik in Thüringen ist ein entscheidender Aspekt, den Christoph Matschie angeregt hat. Bereits mit dem ersten Hochschulgipfel in Erfurt im Februar 2010 wurden erste Debatten mit den Vertreterinnen und Vertretern der Hochschulgruppen geführt. Weitere Veranstaltungen, wie beispielweise eine Ringvorlesung zum Thema „Hochschulpolitik“ an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena, sind geplant.

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