10 Jahre Nationalpark Hainich: Matschie würdigt Bedeutung für Thüringen

Als gute Entscheidung für die Hainich-Region und den gesamten Freistaat bezeichnet SPD-Fraktionsvorsitzender Christoph Matschie die Ausweisung des Nationalparks vor zehn Jahren. Der Nationalpark habe erhebliche wirtschaftliche Potenziale – insbesondere im Fremdenverkehr – in einer ansonsten eher strukturschwachen Region geweckt. Er erinnert daran, dass die Thüringer Sozialdemokraten den Nationalpark in der großen Koalition gegen erhebliche Widerstände der CDU durchgesetzt haben: „Der Erfolg gibt uns heute recht“, sagt Matschie.

Die außerordentlich gute Entwicklung des Nationalparks und der gesamten Hainich-Region – allein der Baumkronenpfad habe in den vergangenen zwei Jahren mehr als 500 000 Besucher angelockt – dürfe allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Landesregierung dem Nationalpark die notwendige Unterstützung immer wieder versage. Beispielsweise fehlten bis heute klare Positionen der Landesregierung zu Konzeption und Finanzierung des Nationalparkhauses. „Zehn Jahre nach Ausweisung des bisher einzigen Thüringer Nationalparks ist eine solch wichtige touristische Einrichtung überfällig. Das Nationalparkhaus ist dringend erforderlich für die erfolgreiche Entwicklung und Vermarktung des Hainich“, sagt Matschie. Entsprechende Finanzierungsanträge seiner Fraktion seien von der CDU-Fraktion in den Haushaltsberatungen abgelehnt worden.

„Das Beispiel Hainich zeigt: Naturschutz und Artenschutz sind wichtige Faktoren zur Schaffung von Arbeitsplätzen im Tourismus. Dieser im Hainich erfolgreich begangene Weg müsse auch in anderen Bereichen Thüringens – beispielsweise in der Hohen Schrecke – Ausgangspunkt für die regionale Entwicklung sein“, so Matschie.

» Der Nationalpark Hainich im Internet

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