Althaus diskreditiert Merkel

Der thüringische Ministerpräsident Dieter Althaus wurde als so genannter Ost-Experte in das Kompetenz -Team von Frau Merkel gerufen. Mit seinem Vorstoß zur Kürzung von Pendlerpauschale und Abschaffung der Investitionspauschale Ost hat er bisher wenig Sachverstand für die Belange Ostdeutschlands bewiesen. Durch weitere unüberlegte Äußerungen diskreditiert er nun auch die eigene Kanzlerkandidatin.

Beim Wahlkampfauftakt der CDU am 24. August 2005 in Suhl, warf Althaus der Bundesregierung vor, zu einem Niedergang der Familie beizutragen. Bundeskanzler Gerhard Schröder und Außenminister Joschka Fischer böten kein Vorbild, da sie bereits mehrmals verheiratet sind. Das dies auch auf Frau Merkel zutrifft, ist ihm anscheinend nicht bekannt.

?Es zeugt schon von wenig Profil, sich über Privatangelegenheiten des politischen Gegners zu äußern, statt sich auf Sachfragen zu konzentrieren. Darüber hinaus stellt sich die Frage, ob Althaus die richtige Besetzung für das so genannte Kompetenz-Team darstellt. Weder seine leichtfertigen Aussagen zu politischen Fragen Ostdeutschlands, noch die persönlichen Angriffe, sprechen dafür?, kommentiert Jens Hartung, Landesgeschäftsführer SPD.

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