Beim Tourismus Thüringens Chancen nicht verschlafen

Nach der Ankündigung des Thüringer Wirtschaftsministers, ein neues Tourismuskonzept frühestens im Frühjahr 2004 vorzulegen, drückt Christoph Matschie aufs Tempo. Der Vorsitzende der SPD Thüringen warnt die CDU-Landesregierung davor weitere Chancen zu verschlafen.

„Thüringens Wirtschaftsminister Rheinholz droht, die als Chefsache angekündigte Tourismusförderung zu verstolpern.

Noch in diesem Jahr sollte ein von uns längst angemahntes neues Tourismuskonzept vorliegen. Das versprach Rheinholz noch vor wenigen Tagen. Jetzt verschiebt er den Termin bereits ins kommende Frühjahr.

Dabei wissen alle, wie wichtig der Tourismus für unser Land ist. Eine Studie der IHK Erfurt hat erst diese Woche wieder deutlich gemacht: Die Branche hat es nicht verdient, weiter auf die lange Bank geschoben zu werden.

Die Wintersaison steht vor der Tür und die gerade im Thüringer Wald damit verbundenen Chancen sollten durch weitere Verzögerungen seitens der Landesregierung nicht verschlafen werden. Doch das ist nicht alles.

Im Februar 2004 startet in Oberhof die Biathlon-Weltmeisterschaft. Dies wird ein herausragendes Ereignis sein, bei dem sich unser Land mit seiner Gastfreundlichkeit präsentieren kann. Wenn die Landesregierung bis dahin warten will, bis sie ihr Konzept für den Thüringer Tourismus vorstellt, bleibt nur ein Schluss: Hier hat jemand den Schuss noch nicht gehört.“

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