Bundesregierung fördert Juniorprofessuren: 2,4 Millionen Euro für Thüringen

Die Neuerung der Juniorprofessur stößt auf großes Interesse. Deutschlandweit sind bereits mehr als 600 entsprechende Stellen ausgeschrieben. Die rot-grüne Bundesregierung unterstützt die Einführung der ersten 3000 Juniorprofessuren in den nächsten Jahren mit rund 180 Millionen Euro. Mit Blick auf Thüringen äußert Christoph Matschie, Landesvorsitzender der SPD Thüringen:

„Die Berufung von Juniorprofessoren an Thüringer Hochschulen läuft auf Hochtouren.

Mit ihrer Einführung ermöglicht die Bundesregierung mehr Dynamik bei Hochschulkarrieren. Nachwuchswissenschaftler finden so schneller Zugang zu Lehre und Forschung.

Mittlerweile steht fest, dass die Bundesregierung im Rahmen einer ersten Förderphase 34 Juniorprofessuren in Jena, Weimar und Ilmenau fördern wird. Davon sind bereits 19 Stellen besetzt. Der Bund stellt für die Ausstattung der Stellen 2,4 Millionen Euro zur Verfügung.

Die Thüringer Landesregierung sollte nicht nur das mit den Juniorprofessuren verbundene finanzielle Angebot annehmen, sondern sich auch überlegen, wie sie diese Innovation zur Aufwertung der Wissenschaftslandschaft im Thüringer Landeshochschulrecht dauerhaft verankern kann. Stattdessen klagt Wissenschaftsministerin Dagmar Schipanski vor dem Bundesverfassungsgericht. Dies ist nur ein weiterer Ausdruck der Verknöcherung der CDU-Landesregierung. Bei einer zukunftsorientierten Umgestaltung unserer Hochschullandschaft hilft dieser Krampfzustand nicht weiter.“

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