CDU fehlen Ideen für die Zukunft Thüringens

Das Wahlprogramm der CDU Thüringen ist eine Absage der CDU an die Zukunft unseres Landes. Christoph Matschie, Ministerpräsidentenkandidat und Vorsitzender der SPD Thüringen, kritisiert den Mangel an Ideen bei der Regierungspartei.

„Seit langem zeichnete sich ab, dass bei der CDU in Thüringen das Eigenkapital an Ideen aufgebraucht ist.

Das Wahlprogramm von Dieter Althaus stellt das jetzt endgültig unter Beweis. Der Kurs von Althaus ist eine Absage an die Zukunft dieses Landes. Ideen, wie wir voran kommen, hat er nicht.

Es reicht nicht die Vergangenheit schön zu färben. Wer auf der Stelle tritt, fällt zurück. Wir wollen, dass Thüringen ein Erfolgsmodell wird. Das geht aber nur mit klaren Ideen und Konzepten für die Zukunft.

An erster Stelle steht für uns ein Aufbruch bei der Bildung. Nur mit konsequenten Schritten ziehen wir die notwendigen Schlüsse aus dem schlechten Abschneiden bei internationalen Schulvergleichen. Wir wollen in Thüringen einen flächendeckendes Ganztagsangebot in den Schulen und gemeinsames Lernen bis Klasse 8. Die CDU will die Konzepte von gestern weiter subventionieren.

Überzeugen werden wir auch mit einer Wirtschaftsoffensive, die Unternehmen hilft – mit einem unbürokratischen Antragswesen und einer direkten Anlaufstelle für Förderprogramme. Die CDU hat hier nichts bewegt. Jetzt sagt sie obendrein, dass sie auch künftig nichts bewegen will.

Es ist eine Schande, wie wenig der CDU einfällt, um den Tourismus hier im Land wieder in Gang zu bringen. Während andere Ostländer Wachstumsraten bis zu sieben Prozent einfahren, stagniert die Entwicklung in Thüringen seit Jahren. Ein wichtiger Wirtschaftsmotor stottert nur. Dabei könnten hier schnell neue Jobs entstehen.

Vor anderen, wichtigen Fragen – sei es die Reform der Verwaltung oder die Debatte über eine mittelfristige Gebietsreform – drückt sich die CDU ganz.

So ist Zukunft nicht zu machen. Doch Thüringen ist stärker. Und das werden die Wählerinnen und Wähler die jetzt die Alternativen im Juni kennen unter Beweis stellen.“

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