Christoph Matschie: CDU beschäftigt sich nur noch mit sich selbst

„Der CDU-Parteitag der ist eine merkwürdige Inszenierung“, kommentierte Christoph Matschie die Listenentscheidung der Thüringer CDU in Waltershäusen. „Es bleibt völlig unverständlich, warum die CDU die Wahl ihres Spitzenkandidaten und der Landesliste nicht verschoben hat, bis Dieter Althaus wieder da ist. Bis Ende Juni ist Zeit, die Wahlvorschläge einzureichen.“

Die Bilanz des Vorsitzenden der SPD Thüringen ist eindeutig: „Statt sich mit den Problemen des Landes zu beschäftigen, dreht sich die CDU nur noch um sich selbst und ihren Spitzenmann. Die Bilanz der Regierung Althaus ist schlecht: Niedrigste Löhne. Lahmender Arbeitsmarkt. Hohe Abwanderung. Fehlende Erzieherinnen in den Kindergärten. Chaos bei der Polizei. Abbau von Sozialleistungen.“

„Die CDU setzt alles auf den Mann, die diese Negativbilanz zu verantworten hat. Keine Entscheidung, wie es inhaltlich weiter gehen soll. Die Thüringer CDU von heute hat sich meilenweit von den Problemen der Bürger entfernt. Wir erleben eine Partei im Abstiegskampf“, resümiert Christoph Matschie.

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