FSU Jena erhält Mittel aus der Exellenzinitiative

„Ein Grund für den Erfolg des Projektes sehe ich in der guten Netzwerkarbeit, die in Jena geleistet wird. Die hat in Jena Tradition und – wie wir jetzt sehen – auch Zukunft. So sind an dem Projekt ‚Jena School for Microbial Communications‘ nicht nur die Jenaer Universität, sondern auch mehrere Institute und Unternehmen beteiligt.

Allerdings zeigt dass Ergebnis auch, wie dass es noch großer Anstrengungen bedarf, um ostdeutsche Hochschulen an die Spitze zu führen“, so Matschie. Schließlich habe sich nur eines von vier Thüringer Projekten in der zweiten Runde der Exzellenzinitiative durchsetzen können. In der ersten Runde ging Thüringer völlig leer aus.

Die Landesregierung sei in der Pflicht, die Förderung der Hochschulen deutlich und nachhaltig zu erhöhen. Das von der Landesregierung angekündigte Landesprogramm zur Forschungsförderung, das aus dem Verkauf der Landesanteile an den Jenoptik-Aktien finanziert werden solle, könne nur ein erster Schritt sein. Insbesondere komme es darauf an, die Forschungsförderung auf hohem finanziellem Niveau fortzusetzen — auch dann, wenn das Geld aus dem Erlös der Jenoptik-Aktien aufgebraucht sei. Nach wie vor fehle es hier an einer eindeutigen Zusage der Landesregierung.

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