Kein Platz für Neonazis

In Erfurt wurde der Aufmarsch der NPD durch friedliche Proteste gestoppt. Mit der Unterstützung vieler Bürgerinnen und Bürger aus allen Teilen Thüringens wurde verdeutlicht: Braunes Gedankengut hat im Freistaat keinen Platz!

Ausgerechnet am 1. Mai, einem Tag der für weltweite Solidarität und Gerechtigkeit steht, versuchte die rechtsextreme NPD durch die Thüringer Landeshauptstadt zu marschieren.

Doch friedliche Sitzblockaden und Demonstrationen eines breiten Bündnisses konnten die Neonazis bereits nach wenigen hundert Metern stoppen. Darunter auch Mitglieder der SPD-Landtagsfraktion und der Jenaer Oberbürgermeister Albrecht Schröter.

„Ich bin froh über das Engagement der vielen Menschen, die sich gegen die braune Horde stellen“, so Peter Metz, Erfurter SPD-Landtagsabgeordneter. „Doch der Kampf gegen Rechtsextremismus muss weiter gehen.“

Laut Metz sind die derzeitigen Aktivitäten der Neonazis ein Beweis dafür, dass der erstarkende Rechtsextremismus mit allen Mitteln bekämpft werden muss. 25 kommunalpolitische Mandate und ein Anstieg rechter Gewalt seien Warnung genug.

Derzeit erarbeitet die Landesregierung ein Landesprogramm, dass den Rechtsextremisten ein demokratisches, weltoffenes Handeln entgegensetzen wird.

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