Landesseniorenvertretung Thüringen braucht verlässliche Unterstützung

„Ältere Menschen wollen ein selbst bestimmtes und aktives Leben führen. Dafür brauchen sie unsere Unterstützung. Die Förderung von Senioren und ehrenamtlicher Tätigkeit darf nicht nur in Sonntagsreden eine Rolle spielen“, sagt Christoph Matschie an die Adresse der CDU-Landesregierung.

Der SPD-Fraktionsvorsitzende kritisiert die unzureichende und völlig unsichere Förderung der Landesseniorenvertretung Thüringen e.V.

In der bevorstehenden Plenarsitzung wird die SPD-Fraktion die Kürzungen der Seniorenarbeit zum Thema einer aktuellen Stunde im Landtag machen und eine verlässliche Unterstützung der Landesseniorenvertretung einfordern.

Nach der Kürzung eines Haushaltstitels von 10 000 auf 4.000 Euro und der Abschaffung eines Haushaltsvermerkes zugunsten der Landesseniorenvertretung Thüringen sei die Förderung der ehrenamtlichen Seniorenarbeit offenbar vom Gutdünken des Sozialministeriums abhängig. Matschie befürchtet, die Landesseniorenvertretung werde damit politisch ans Gängelband gelegt.

Im November 1993 konstituierte sich die Landesseniorenvertretung Thüringen e.V., um ältere Menschen zu unterstützen. Die Gründungsmitglieder wollten eine Interessenvertretung schaffen, um demokratische Prozesse auf Landesebene mitgestalten zu können. Ihr Hauptanliegen war von Anfang an neben der Förderung der Arbeit mit alten Menschen die Gründung von kommunalen Seniorenvertretungen. Ende 2005 gab es in Thüringen 33 kommunale Seniorenvertretungen.

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