Lemme und Matschie fordern Bildungspakt:Gemeinsame Beratung über Zukunftsthemen

Steffen Lemme und Christoph Matschie fordern einen Bildungspakt für Thüringen. Der Vorsitzende des DGB Thüringen und der Vorsitzende der SPD Thüringen schlagen sieben konkrete Punkte vor, die Thüringen vor einem drohenden Fachkräftemangel bewahren können.

„Schon jetzt ist absehbar, dass in den kommenden Jahren immer mehr Fachkräfte fehlen. Das bremst die wirtschaftliche Entwicklung enorm. Deshalb brauchen wir eine Zukunftsstrategie, die gute Schule, gute Ausbildung und lebenslanges Lernen zusammenführt“, betont Christoph Matschie. Der DGB-Vorsitzende unterstreicht, dass es dabei um eine Strategie geht, „die möglichst viele Menschen mit nimmt und ihre Stärken stärkt.“ Steffen Lemme: „Wenn wir alle Potenziale wecken, die in den Menschen dieses Landes stecken, brauchen wir auch keine große Angst vor fehlenden Fachkräften zu haben.“

Lemme und Matschie kritisieren in ihrer gemeinsamen Erklärung unter anderem, dass zu viele Schüler in Thüringen die Schule ohne Abschluss abbrechen. Nach den jüngsten Zahlen liegt der Freistaat mit 8,1 Prozent Schulabbrechern pro Jahrgang über dem Bundesdurchschnitt. Ändern wollen sie auch, dass das Thüringer Bildungswesen Chancen noch immer zu ungerecht verteilt.

Ihre gemeinsame Erklärung stellten Lemme und Matschie gestern in einer Sitzung des Landesvorstandes der SPD Thüringen vor. In seiner Sitzung beriet der SPD-Landesvorstand gemeinsam mit Gewerkschaftsvertretern die politischen Schwerpunkte des DGB zur Landtagswahl 2009.

Erklärung im Wortlaut.

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