Machnig: „Reinholz ist ein Standortrisiko“

„Jürgen Reinholz fabuliert wieder einmal, statt klar Position zu beziehen“, erklärt Matthias Machnig, „Wirtschaftsminister Reinholz fällt mit seinen Äußerungen dem Magna Konzept in den Rücken“. Machnig, der in der Regierungsmannschaft von Christoph Matschie für die SPD die Bereiche Wirtschaft , Arbeit und Infrastruktur übernimmt, reagiert damit auf die Aussage des Thüringer CDU-Wirtschaftsministers, dass die Konzernführung von General Motor auf Zeit spiele.

Laut Reinholz setze Detroit auf einen Erfolg von schwarz-gelb bei der Bundestagswahl, um dann leichter den Finanzinvestor RHJ durchsetzen zu können. Machnig: „Diese Äußerungen gefährden Eisenach.“

Für Mattias Machnig hat Jürgen Reinholz mit seiner Aussage die „Katze aus dem Sack gelassen.“ Der CDU-Wirtschaftsminister knüpfe damit an die Äußerungen des Thüringer Ministerpräsidenten an, der am Wochenende bereits von einem „Plan B“ gesprochen habe, statt den bevorzugten Investor Magna den Rücken zu stärken. Machnig: „Die CDU sieht sich selbst nicht mehr als Garant für eine erfolgreiche Opel-Rettung. Die Gefahr für Thüringen ist enorm: Ein wichtiger Kern unserer Industrie-Struktur in Thüringen ist bedroht.“

„Wir brauchen jetzt den vollen Einsatz für erfolgreiche Magna-Verhandlungen“, so Machnig. „Daran hängt das Schicksal einer ganzen Region mit Arbeitsplätzen bei Opel, bei den Zulieferbetrieben bis hin zum Bäcker vorm Werkstor.“

Reinholz muss endlich aufhören in unverantwortlicher Weise die Verhandlungen zu gefährden.

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