Machnig sieht mit Wachstumsfeldern bis zu 50.000 neue Arbeitsplätze

Mit Vertretern der Thüringer Wirtschaft hat Wirtschaftsminister Matthias Machnig gestern in Erfurt den „Trendatlas“ für Thüringen vorgestellt. „Mit dem Trendatlas legen wir die Roadmap für die wirtschaftliche Entwicklung Thüringens bis zum Jahr 2020 vor“, sagte Machnig. Im „Trendatlas“ werden Wachstumsfelder für Thüringens Wirtschaft definiert und Handlungsempfehlungen für die Wirtschaftspolitik im Freistaat gegeben.

„Mit einer konsequent am Trendatlas ausgerichteten Wachstumspolitik können wir die Wertschöpfung in Thüringen bis 2020 um bis zu 4,4 Milliarden Euro steigern und mehr als 50.000 neue Arbeitsplätze schaffen“, sagte der SPD-Wirtschaftsminister.

Die Thüringer Wachstumsfeldern macht der „Trendatlas“ in den Feldern Automotive, Life Sciences (Biotechnologie, Medizintechnik), umweltfreundliche Energien und Energiespeicherung (vor allem Photovoltaik) sowie Maschinenbau, bei den Querschnittstechnologien Kunststoffe und Keramik, Mikro- und Nanotechnik, Mess-, Steuer- und Regeltechnik sowie Optik/Optoelektronik und bei den drei trendinduzierten Bereichen GreenTech, Service-Robotik und Kreativwirtschaft/Edutainment aus.

Außerdem schlägt die Studie wachstumsfeldspezifische Maßnahmen vor, darunter z.B. der Aufbau eines Exzellenzzentrums für Solarproduktionstechnik, die Gründung eines Robotik-Zentrums oder eines Thüringer Innovationszentrums Mobilität; die Stärkung und der Ausbau der Branchennetzwerke Mikro-Nanotechnologie Thüringen e.V. und Elektronische Mess- und Gerätetechnik Thüringen eG (ELMUG); die Schaffung einer Energieeffizienzplattform oder die Gründung einer zentralen Medienvermarktungsagentur.

Mehr Informationen zum „Trendatlas“ finden sich auf der Homepage des Thüringer Wirtschaftsministeriums.

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