Matschie: „Fremdsprachen für Berufsschüler immer wichtiger“

Mit der Internationalisierung der Wirtschaft werden berufsbezogene Sprachenkompetenzen auch für Schülerinnen und Schüler an berufsbildenden Schulen immer wichtiger.

Damit die Absolventen erfolgreich in das Berufsleben wechseln können, halten Fremdsprachen verstärkt Einzug in den Fachunterricht. Besonders gut gelingt dies an den Beruflichen Schulen des Unstrut-Hainich-Kreises, am Berufsbildenden Schulzentrum Jena-Göschwitz und am Berufsschulzentrum für Wirtschaft und Verwaltung Jena. Zusammen mit der Technischen Universität Ilmenau und dem Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM) wurden sie dafür von der Nationalen Agentur Bildung für Europa mit dem PLL-Award, der Auszeichnung des Programms für lebenslanges Lernen, geehrt. Mit ihrem gemeinsamen Projekt „BILVOC II“ (Bilingual teaching at vocational schools) unter Führung des TMBWK belegten sie in der Kategorie „Projekte zur Förderung der Kompetenzentwicklung des Bildungspersonals“ den dritten Platz.

Thüringens Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie, gratuliert: „Fremdsprachen werden immer wichtiger, um im Berufsleben erfolgreich zu sein. Das gilt auch zunehmend für die Absolventen der berufsbildenden Schulen. Da immer mehr Unternehmen international aktiv sind, ist es unerlässlich sich mit Partnern in anderen Kulturen verständigen zu können. Die Basis für einen guten bilingualen Unterricht muss bereits in der Lehrerbildung gelegt werden. Am BILVOC-Projekt haben wir daher auch ganz bewusst die TU Ilmenau und das ThILLM beteiligt. Dass man guten Unterricht noch besser machen kann, haben die drei berufsbildenden Schulen eindrucksvoll unter Beweis gestellt.“

Im Rahmen des internationalen Projekts, an denen insgesamt acht europäische Länder beteiligt waren, wurden von 2008 bis 2010 neue Unterrichtsmaterialien und -module sowie Konzepte und Programme zur Fortbildung der Lehrkräfte für den berufsbildenden Bereich und für den Aufbau von Bildungsgängen der Lehrerausbildung entwickelt und an Berufsschulen in die Praxis umgesetzt. Weiter Infos >HIER<

Quelle: Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

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