Matschie: „Gleiche Löhne sorgen für gleiche Renten“

„Wer es mit einem gleichen Rentenniveau in Ost und West ernst meint, muss für eine Lohnangleichung sorgen. Der erste Schritt dazu bleibt die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns“, wirbt Christoph Matschie. „Thüringen ist noch immer Schlusslicht bei den Löhnen. Das wirkt sich auch auf spätere Rentenansprüche aus. Denn Renten und Löhne sind aneinander gekoppelt“, so der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag.

Er verweist dabei darauf, dass die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes durch die Kopplung der Altersbezüge an die Lohnentwicklung sofort auch die aktuellen Renten erhöhe.

Soziale Sicherheit im Alter und mehr gesellschaftliche Teilhabe für Seniorinnen und Senioren gehören für Matschie zusammen. Den heutigen Sozialgipfel bewertet der SPD-Fraktionsvorsitzende deshalb als wichtigen Schritt, den Belangen der Thüringer Seniorinnen und Senioren ein stärkeres Gewicht in der Thüringer Politik zu geben. „Die Zahl der Älteren wächst. Sie haben besondere Bedürfnisse. Es ist unsere Aufgabe, dafür zu sorgen, dass ihre Mitwirkung auch rechtlich abgesichert wird“, so Matschie.

„Stehen bleiben dürfen wir an dieser Stelle nicht. Die weitere Angleichung der Renten Ost an West muss auf der politischen Agenda bleiben“, so Matschie. In einem weiteren Schritt verlangt die SPD-Fraktion einen Bericht der Landesregierung zur konkreten Finanzsituation der Seniorinnen und Senioren in Thüringen und der wachsenden Gefahr von Altersarmut in Thüringen. Der entsprechende Antrag steht auf der Tagesordnung des kommenden Plenums.

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