Matschie: „Mut zum Aufbruch von 1989 ist auch heute noch aktuell“

„Der Mut zum Aufbruch ist auch 23 Jahre nach dem Mauerfall noch hochaktuell. Wir sollten uns stets vor Augen halten, was wir im Herbst 1989 erreicht haben: den Weg zu Demokratie und Freiheit. Dass am 9. November 1989 die Mauer fiel, war ein Verdienst der Ostdeutschen, die ihr Schicksal in die eigenen Hände nahmen und sich von der SED-Herrschaft befreiten. Heute können wir sagen: Es hat sich gelohnt, trotz aller Schwierigkeiten und Rückschläge.“ Das unterstreicht der Landesvorsitzende der SPD Thüringen, Christoph Matschie, zum 23. Jahrestag des Mauerfalls.

Matschie würdigt die Aufbauleistung der Ostdeutschen. „Sie haben in den vergangenen 23 Jahren viel geschafft. Thüringen kann sich messen im Vergleich mit alten und neuen Bundesländern. Wir haben eine gute Ausgangsposition für die Zukunft geschaffen.“ Der SPD-Landesvorsitzende fordert die Thüringerinnen und Thüringer auf, die Erinnerung an die friedliche Revolution auch deshalb wach zu halten, weil sie Kraft für die Gestaltung der künftigen Entwicklung gibt. „1989 hat gezeigt: Auf die Bürger kommt es an. Das ist heute nicht anders. Demokratie lebt davon, dass sich Menschen aktiv einbringen. Diese Erfahrung von 1989 ist uns viel wert.“

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