Matschie warnt vor Entsolidarisierung im Gesundheitssystem

Angesichts der Vorlage des neuen Gutachtens zu den finanziellen Auswirkungen der Gesundheitsreform warnt der Thüringer SPD-Chef Christoph Matschie vor einer Entsolidarisierung im Gesundheitssystem.

Insbesondere von Stoiber und der CSU forderte er ein Ende der Debatte um eventuelle finanzielle Nachteile für einzelne Bundesländer. ?Das Gesundheitssystem kann nur länderübergreifend sinnvoll und fair finanziert werden?, sagte Matschie.

?Wer die finanzielle Solidarität im Gesundheitswesen aufkündigt, zerstört letztendlich das System. Insbesondere die neuen Bundesländer würden erheblichen Schaden erleiden, wenn sich die Regionalisierungsideen von Stoiber durchsetzen sollten?, sagte Matschie.

„Bayern hat fast 40 Jahre vom Finanzausgleich der Bundesländer profitiert. Jetzt ist es an der Reihe, Solidarität mit den anderen Bundesländern zu zeigen“, so SPD-Präsidiumsmitglied Christoph Matschie.

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