Matschie würdigt Willy Brandt als Vater der europäischen Einigung

Zum morgigen 40jährigen Jahrestag der Unterzeichnung des Warschauer Vertrages und des Kniefalls von Warschau würdigt SPD-Landeschef Christoph Matschie den früheren Bundeskanzler und SPD-Vorsitzenden Willy Brandt als Vater des europäischen Zusammenwachsens.

„Ohne Willy Brandt und seine Ostpolitik wäre sowohl die Deutsche Einheit als auch unser heutiges gemeinsames Europa nicht möglich gewesen. Willy Brandt hat mit seiner Aussöhnungspolitik auch das Fundament dafür gelegt, dass 1990 alle europäischen Staaten keine ernsthaften Vorbehalte gegen eine deutsche Vereinigung hatten“, so Matschie in Erfurt.

Matschie bezeichnete die Vereinigung der beiden deutschen Staaten als Schlüssel für die Einheit Europas, wie wir sie heute erleben. „Im Sinne Willy Brandts, müssen wir, um die europäische Einheit mit Leben zu füllen, immer neue, der Zeit angemessene Antworten geben. Die europäische Einheit ist ein Geschenk, das wir nicht auf dem Basar der Marktliberalisierung opfern dürfen“, so Matschie.

Europa müsse gerade in Zeiten der Wirtschafts- und Finanzkrise mehr sein als eine Wirtschafts- und Währungsgemeinschaft. „Unser Europa lebt von Werten, das sind an erster Stelle Frieden, Freiheit und Demokratie“, so Matschie.

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