Matschie zum 1. Mai: „gemeinsam weiteren Weg gestalten“

Der Vorsitzende der SPD Thüringen, Christoph Matschie, sieht im 1. Mai 2004 ein historisches Datum. Der traditionelle Tag der Arbeit verbindet sich mit einem neuen Kapitel der Geschichte Europas.

„Zehn neue Mitglieder machen die Europäische Union reicher“, äußert Matschie in seinem Grußwort zum 1. Mai 2004. Der Ministerpräsidentenkandidat weiter: „Gegen alle vorhandenen Ängste steht der 1. Mai 2004 für einen gewaltigen Schritt. Ein ganzer Kontinent gewinnt Sicherheit, Stabilität und neue Entwicklungschancen.“

Damit dies dauerhaft gelingt, ist es wichtig, den gemeinsamen weiteren Weg zu gestalten. Bereits jetzt verfügen zum Beispiel neun der 15 bisherigen EU-Mitgliedsstaaten über gesetzliche Mindestlohnregelungen. Matschie regt deshalb auch in Deutschland eine Diskussion über Mindestlöhne an, „gerade unter dem Druck der Ost-Erweiterung der Europäischen Union. Sonst drängen wir immer mehr Menschen in Ostdeutschland in die Armut ab. Wenn zum Beispiel eine Friseurin in Erfurt 3,18 Euro brutto die Stunde verdient, kann sie davon nicht leben. Deshalb bin ich dafür, dass wir mit Blick auf die guten Erfahrungen in anderen EU-Ländern wie Großbritannien und Frankreich eine Debatte über Mindestlöhne führen.“

Grußwort von Christoph Matschie zum 1. Mai; voller Wortlaut (pdf 188 kB)

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