NPD hat in Nordhausen ihr wahres Gesicht gezeigt

„Funktionäre der NPD haben heute in Nordhausen einmal mehr gezeigt, wes Geistes Kind sie sind. Das Gedenken an die Opfer der Bombardierung der Stadt im 2. Weltkrieg wollten sie für ihre Zwecke missbrauchen.

Dabei schreckten sie nicht einmal vor einem Angriff auf eine allseits geachtete Kommunalpolitikerin zurück“, unterstreicht SPD-Landesgeschäftsführer René Lindenberg nach den tätlichen Angriffen auf die Nordhäuser Oberbürgermeisterin und das SPD-Landesvorstandsmitglied Barbara Rinke am heutigen Vormittag.
Im Rahmen der heutigen Veranstaltung zum Gedenken an die Opfer der Bombardierung Nordhausens im 2. Weltkrieg hatte die Nordhäuser Oberbürgermeisterin einen von der NPD niedergelegten Kranz entfernt und an die Funktionäre der Partei zurückgegeben. Daraufhin war die SPD-Politikerin von Funktionären der rechtsextremen Partei bedrängt, angegriffen und bedroht worden.
„Wir sind Barbara Rinke für ihr couragiertes Auftreten dankbar. Dies macht allen Mut, die sich gegen Rechtsextremismus engagieren“, so Lindenberg. Die Bürgerinnen und Bürger rief Lindenberg im Vorfeld der Kommunalwahl zu einem engagierten Eintreten gegenüber rechtsextremen Kandidaten auf: „Hinter der Fassade der Biedermänner steht die Fratze des Rechtsextremismus, und die ist menschenverachtend. Am 22. April gilt: Keine Stimme den Rechtsextremen!“

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