Ostdeutsche Erfahrungen nutzen

Der 16. Jahrestag des Falls der Mauer am 9. November 1989 gibt Anlass zum optimistischen Blick in die Zukunft unseres Landes. Christoph Matschie äußert sich zuversichtlich zur Entwicklung des geeinten Deutschlands und zur Bewältigung der komplizierten Aufgaben vor der die neue Bundesregierung steht.

?Auch 16 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhanges befindet sich Deutschland noch immer in einer Umbruchphase. Die Sicherung der Sozialsysteme, die Konsolidierung der Staatsfinanzen und die Bekämpfung der viel zu hohen Arbeitslosigkeit stehen stellvertretend für die Herausforderungen vor denen die neue Bundesregierung und die gesamte politische Klasse der Bundesrepublik steht.

Erstmalig werden jetzt in beiden Volksparteien Ostdeutsche ganz entscheidenden Einfluss auf die weitere Entwicklung haben. Davon wird ganz Deutschland profitieren. Der zukünftige SPD Vorsitzende Matthias Platzeck bringt ein gehöriges Stück Erfahrung aus den Zeiten vor dem Mauerfall und aus den letzten 16 Jahren mit. Er vertritt beispielhaft eine Generation von Ostdeutschen die Umbrüche erlebt, gestaltet und gemeistert haben. Pragmatisch, Zielorientiert und mit dem dazugehörigen Selbstbewusstsein. Diese Eigenschaften braucht heute ganz Deutschland, um sich den Herausforderungen zu stellen und um sie zu bewältigen.?

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