Taubert gratuliert „Bündnis gegen Rechts im Kyffhäuserkreis“ zum Regine-Hildebrandt-Preis 2012

Die stellvertretende SPD-Landesvorsitzende und Thüringer Sozialministerin Heike Taubert hat dem „Bündnis gegen Rechts im Kyffhäuserkreis“ zur Verleihung des Regine-Hildebrandt-Preises 2012 gratuliert.

„Ich finde es großartig, dass eine Thüringer Initiative ausgezeichnet wird. Gut, dass sich der Kyffhäuserkreis so früh auf den Weg gemacht hat, um etwas gegen Rechtsextremismus zu unternehmen. Lokale Aktionspläne mit allen Akteuren in den Kommunen sind der richtige Weg, um in der Mitte der Gesellschaft präventiv tätig zu sein. Am Beispiel des Kyffhäuserkreises wird auch deutlich, dass eine wachsame Kommunalpolitik die Gefahr von Rechts immer ernst genommen hat“, freute sich Taubert.

Auch eine Förderung aus dem „Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit“ trug zur Profilierung des Bündnisses bei. „Im Jahre 2011 wurde über das Landesprogramm einen Antrag des Stadtjugendrings Sondershausen mit 14.535 Euro gefördert. Dabei ging es um die Belebung, Neustrukturierung und Professionalisierung dieses Bündnisses, um noch mehr Bürgerinnen und Bürger, vor allem aber junge Menschen, für das Thema Rechtsextremismus zu sensibilisieren. Das ist gelungen und wurde von der Jury desRegine-Hildebrandt-Preises für preiswürdig erachtet.“

Hintergrund:
Die SPD und das Forum Ostdeutschland der Sozialdemokratie würdigen mit dem Preis alljährlich Engagement für die innere Einheit Deutschlands, gegen Rechtsextremismus und Gewalt. Die Auszeichnung erinnert an die im Jahr 2001 gestorbene SPD-Sozialpolitikerin Regine Hildebrandt. Der Preis ist mit insgesamt 20.000 Euro dotiert. Weitere Preisträger sind in diesem Jahr der ostdeutsche Autor und Filmregisseur Andreas Dresen sowie der Verein „Wir – Gemeinsam in Zwickau e.V.“ aus Sachsen. Der Regine-Hildebrandt-Preises 2012 wird am Nachmittag im Willy-Brandt-Haus in Berlin verliehen.

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