Behaaren der Union auf Eigenheimzulage ist kurzsichtig

Eigenheimzulage bleibt trotz knapper Kassen: Matschie wirft Union Kurzsichtigkeit bei ihrer Entscheidung vor

Das heutige Nein der Union im Bundesrat zur Abschaffung der Eigenheimzulage kritisiert der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag, Christoph Matschie. Matschie sagte, dass der Abbau einer der größten steuerlichen Einzelsubvention der Bundesrepublik längst an der Zeit sei. Wissenschaftler bezweifelten mittlerweile die Effizienz dieser Förderung.

Matschie sagte, dass bei einer Abschaffung der Eigenheimzulage allein im kommenden Jahr Mehreinnahmen von 223 Millionen Euro zu verzeichnen gewesen wären – Geld, das vorzugsweise in Bildung und Forschung hätte investiert werden sollen. Angesichts der katastrophalen Haushaltslage in den Kommunen hätte der Wille zum Sparen hier nicht halt machen dürfen.

?Heute ist eine der größten Investitionen in die Zukunftsfähigkeit unseres Landes verschenkt worden?, sagte Matschie. ?Die Union hat kurzsichtig entschieden.?

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