Matschie: Tag der Befreiung ist Verpflichtung für alle Demokraten, aktiv gegen Rechtsextremismus vorzugehen

Anlässlich des morgigen Tages der Befreiung vom Nationalsozialismus ruft SPD-Landeschef Christoph Matschie zum entschlossenen Eintreten für Freiheit und Demokratie auf: „Die jüngsten Aktivitäten von Neonazis in Thüringen zeigen, dass wir entschlossen und klar gegen Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Rechtsextremismus vorgehen müssen, denn Demokratie und Freiheit sind nicht selbstverständlich. Sie müssen immer wieder verteidigt werden. Dabei darf sich niemand seiner Verantwortung entziehen. Thüringen hat dabei eine besondere Verantwortung. Das macht der gerade begonnene NSU-Prozess sehr deutlich“, so Matschie.

Christoph Matschie ruft angesichts von den in den vergangenen Monaten gehäuft auftretenden rechtsextremistischen Aufmärschen und Kundgebungen in Thüringen zu einer intensiven Zusammenarbeit aller Demokraten auf. „Ob Vereine, Verbände, Kirchen, Menschen, die sich in den Kommunen engagieren – sie alle müssen beim Kampf gegen den Rechtsextremismus eng zusammenrücken und ihre Erfahrungen im Vorgehen gegen Rechtsextremismus gemeinsam nutzen. Wir müssen stärker dazu übergehen, dass die positiven Erfahrungen vieler zivilgesellschaftlicher Akteure im Kampf gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus breite Anwendung im ganzen Land finden“, so der SPD-Chef.

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